Seite wählen

Wie Du Meditation lernen kannst

Tatsächlich sind die Grundlagen der Meditation schnell erklärt:

  • Such dir einen ruhigen Platz, sodass Du eine halbe  Stunde ungestört bist.
  • Schließe die Augen und atme ganz normal. Acht nur auf die Atemluft, wie sie in deine Nase ein- und aus strömt.
  • Lege dabei deine Achtsamkeit auf den Temperaturunterschied in den Nasenlöchern. Beim einatmen wird es etwas wärmer, beim ausatmen etwas kühler. Nimm nur diesen Unterschied war.
  • Wenn dich deine Gedanken weg tragen, dann sei nicht frustriert. Komm zurück zu deinem Atem und konzentriere dich wieder auf die Empfindungen in der Nase.

Damit es einfacher wird, kannst Du auch deinen Atem zählen. Zähle ein lang gedehntes „eins“ beim einatmen und ein langes „zwei“ beim ausatmen. Ziel ist es, dass Du deine Gedanken ziehen lässt. Sodass Du dich nicht mehr an den Gedanken fest krallst. Sondern zum Beobachter deiner Gedanken wirst. Denn Du bist nicht das was Du denkst. Du bist nicht deine Gedanken. Du bist der Beobachter.

Was Meditation wirklich bewirkt

Viele Menschen suchen durch Meditation nach Antworten. Tatsächlich sind wir uns den eigenen Gedanken nicht immer bewusst. Es ist so, dass der menschliche Geist ständig in Bewegung ist. Mit unseren Gedanken erleben wir die Vergangenheit immer wieder oder malen uns die Zukunft aus.

Dabei fehlt uns oft die Achtsamkeit für das Hier und Jetzt. Durch Meditation können wir in wenigen Minuten den Geist richtig erleben. Dadurch, dass wir den eigenen Atem und unsere Gedanken beobachten, werden wir uns unser selbst bewusst.

Durch regelmäßiges meditieren verändert sich dein Leben grundlegend.

Warum sollte man Meditation lernen?

Es ist so, dass Meditation mittlerweile sehr gut erforscht ist. Schon Anfang der 60er Jahre wurden meditierende Yogis (Yoga Meister) unter Anleitung wissenschaftlich untersucht. Dabei stellten die Wissenschaftler erstaunliche Ergebnisse fest.

So konnten sie durch meditieren ihren Herzschlag bewusst beeinflussen. Dadurch konnten sie ihren Puls in kurzer Zeit von über 300 Schlägen pro Minute auf fast 0 bringen.

Jedoch liegen die Vorteile für den Alltag wo anders.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass regelmäßige Meditation viele gesundheitliche Verbesserungen bringt.

  • besser Schlafqualität
  • höhere Stressresistenz
  • verbesserte Konzentration

Dadurch steigert Meditation das allgemeine Wohlbefinden.

Auch wenn „Erleuchtung“ nicht zu den Antworten zählt. Vielmehr geht es darum Achtsamkeit und Liebe in das Leben zu bringen. 

Wie kann man Meditation lernen?

Zum Beispiel bei einem meiner Kurse für Vipassana Meditation in Hannover. Darin vermittle ich in 120 Minuten die Grundkenntnisse der Technik. Bei Meetup erfährst Du die kommenden Termine.

Jetzt bei Meetup über kommende Termine informieren.

Natürlich kann man das Meditieren auch alleine lernen. Dafür gibt es unzählige Anleitungen im Internet, Youtube Videos und Kurse.

Jedoch lernt man Meditation, meiner Meinung nach, am Besten in einem 10 tägigem Vipassana Kurs.

Dabei ist man 10 Tage von der Außenwelt abgetrennt. Kein Telefon oder Internet. Sogar lesen ist untersagt. Dies hilft dabei, damit die Konzentration voll auf der Arbeit mit dir selbst liegt.

Es ist sogar so, dass man in der Zeit nicht mit anderen Teilnehmern kommunizieren darf. Der Grund ist, dass die Achtsamkeit nicht durch Unterhaltungen über die Erfahrungen gestört wird.

Das mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Jedoch ist der Lerneffekt dadurch enorm. Dabei geht es um die Selbsterfahrung. Diese soll nicht durch Vermutungen oder Tipps beeinflusst werden. 

Wie lange braucht es zum meditieren lernen?

Bei der Meditation ist es wie bei andere geistigen Fähigkeiten. Wer sie trainiert ist nie an einem Endpunkt. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken auf der Suche nach Antworten. 

In der Regel dauert es ca. 3 Monate, bis man Spaß an der Meditation entwickelt. Davor hindern Unsicherheiten und ein unruhiger Geist davor die Ruhe zu genießen. 

Ein zehntägiger Vipassana Kurs dient lediglich dazu die Grundlagen zu erlernen. Es ist so, dass man nach dem Kurs jeden Tag zwei Stunden meditieren sollte. Jeweils ein Stunde morgens und abends. 

Wo kann man meditieren lernen?

Tatsächlich gibt es mehrere Vipassana Meditations Zentren in Deutschland. Das größte und modernste „Dhama Dvāra“ befindet sich in Triebel im Vogtland.

Im Vergleich zu anderen Zentren auf der Welt zählt diese Einrichtung zu einen der Beliebtesten. Die Unterbringungen sind sauber und bequem. Für ältere Teilnehmer gibt es sogar Einzelzimmer. Dagegen sind jüngere Teilnehmer in Zwei- oder Vierbett Zimmern unter gebracht.  

In dem Zentrum ist es ehr ruhig. Unter anderem liegt das daran, das es weit ab von bewohntem Gebiet liegt. Außerdem ist die Meditationshalle ein Neubau. Dabei wurden die speziellen Bedürfnisse zur Mediation berücksichtigt. Zur Anlage gehört ein kleiner Wald. Dieser ist zur Erholung zwischen den Sitzungen bestens geeignet.  

Desweiteren biete ich Einführungskurse zur Vipassana Meditation in Hannover an. Darin vermittle ich in zweistündigen Workshops die Grundkenntnisse. Bei Meetup erfährst Du die kommenden Termine. 

Jetzt bei Meetup über kommende Termine informieren.

Wie kann man als Anfänger Meditation lernen?

Hier kommt eine kurze Anleitung:
Ziel beim meditieren lernen ist es, sich seines eigenen Gedanken- Stroms bewusst werden. Dies kannst Du richtig erleben, indem Du die Augen schließt und auf deinen ein- und ausströmenden Atem achtest. Dabei richtest Du die Konzentration auf die Innenseite der Nase. Dort solltest Du auf kleine Temperatur Unterschiede achten. Bei einatmen wird es etwas kühler. Dagegen wird es beim ausatmen wärmer. Vielleicht spürst Du auch, dass es einmal trockener und beim anderen mal feuchter wird.

Durch die Beobachten sollen deine Gedanken zur Ruhe kommen. Zu Beginn ist dies sehr schwer. Häufig  kommen dabei Gedanken auf wie:

„Mache ich es richtig?“,  „Das bringt doch nichts?“ oder „Was soll der Quatsch?“

Davon darfst Du dich nicht ablenken lassen.

Hauptsächlich verbessern sich zwei wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Leben: 

  • Mentale Stabilität
  • Emotionale Intelligenz

Hier noch einige Tipps:

  1. Es ist normal, dass der Geist abschweift. Es ist sogar so, dass die Übung genau dafür da ist. Du sollst nämlich erkennen, wenn deine Gedanken abdriften.  Wenn das passiert (und es passiert oft) dann ärgere dich nicht. Vielmehr sollst Du damit Gelassenheit üben. Bringe deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Atem und mache weiter.
  2. Damit es am Anfang etwas leichter ist, kannst Du deinen Atem zählen. Versuche einmal bis zehn zu zählen. Wenn Du es schaffst, ohne einmal abzuschweifen, dann versuche es gleich noch einmal. 
  3. Bringe dich in eine aufrechte Position. Wenn Du es kannst, dann sitze im Schneidersitz. Allerdings ist es auch in Ordnung, wenn Du auf einem Stuhl sitzt.
  4. Mach es dir bequem und nimm dir Zeit. Sei nicht zu streng mit dir und lerne die Stille zu genießen.
  5. Liebe dich selbst! 
  6. Mache vorher 10 Minuten Yoga um dich auf die Stille vorzubereiten.