Warum 90% der Führungskräfte unglücklich sind und was du dagegen tun kannst

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Führungskräfte unglücklich fühlen. Eine aktuelle Gallup-Umfrage ergab, dass 90 % der Führungskräfte entweder nicht engagiert oder aktiv unengagiert sind, das ist schade, aber auch verständlich.

Es kann schwierig sein, die Arbeit und die Verpflichtungen zu Hause unter einen Hut zu bringen, deshalb bin ich hier, um dir zu helfen. Ich möchte, dass du in deinem Leben erfolgreich bist, damit auch dein Arbeitsplatz erfolgreich ist!

Der Ausgangspunkt für jedes Unternehmen sind seine Mitarbeiter. Menschen, die glücklich und erfüllt sind, leisten bessere Arbeit als solche, die es nicht sind – egal, wie talentiert sie auf dem Papier sind.

Aber was ist, wenn du eine Führungskraft bist? Vielleicht arbeiten unter dir Menschen, die sich auf deine Führungsqualitäten verlassen, aber nicht verstehen, wie ihr persönliches Glück in das Gesamtkonzept passt.

Vielleicht kennst du das „Peter“-Prinzip der Unfähigkeit? In der klassischen Management Literatur liest man häufig darüber. Es besagt:

„In einem hierarchischen Unternehmen, wird man so lange befördert, bis man der neuen Aufgabe nicht mehr gewachsen ist“

Bitte verstehe es nicht falsch, es ist nicht böse gemeint. Aber häufig ist das leider der Fall. Und die Folge davon? Überforderung und Stress.

Damit du nicht in die Falle gehst findest du hier einige Tipps, wie du mit deiner Position als Führungskraft umgehen kannst.

Führung ist nicht für jeden etwas

Die meisten Menschen werden nie eine Führungspersönlichkeit sein oder wollen eine sein – das bedeutet, dass du dich fragen solltest, ob eine Führungspersönlichkeit das Richtige für dich ist, bevor du eine Führungsrolle in deinem Unternehmen oder anderswo übernimmst

Es heißt zwar immer, das jeder Führung lernen kann, aber das stimmt so nicht. Vielmehr ist es so, dass jeder einen eigenen Führungsstil hat. Wenn dieser nicht zum Unternehmen passt, dann kommt es früher oder später zu Komplikationen.

Du kannst zwar versuchen einen Führungsstil zu kopieren, aber auf Dauer wird es dir nicht gelingen dabei du selbst zu sein.

Es gibt viele Gründe, warum Führungskräfte unglücklich sind

Dazu gehören unter anderem ein Mangel an persönlicher Zeit, zu viel Verantwortung und das Gefühl, keine Kontrolle über das eigene Leben zu haben.

Ein große Frage ist immer das „Warum“ oder die Vision. Kannst du dich mit den Werten der Firma identifizieren? Siehst du einen Sinn darin was sie tut?

Wenn du deinen inneren Kompass mit dem der Firma vergleichen kannst, dann weißt du, ob du langfristig glücklich sein kannst oder nicht.

Führungskräfte, die Freude an ihrer Arbeit haben, haben oft das Gefühl, dass es das Opfer wert ist

Der vielleicht wichtigste Aspekt des Managerdaseins ist, dass du es gerne machen musst. Wenn dir deine derzeitige Position keinen Spaß macht, warum machst du sie dann?

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Glück von innen kommt – nicht von äußeren Quellen wie Geld oder Macht.

Nicht von äußeren Dingen, nicht von Urlauben oder materiellen Besitztümern. Das Wichtigste im Leben sind deine Gesundheit und die Menschen um dich herum.

Glück entsteht auch dadurch, dass wir einen Sinn in dem finden, was wir jeden Tag tun – selbst wenn unsere Arbeit auf den ersten Blick banal oder unbedeutend erscheint.

Führung heißt auch erlauben sich führen zu lassen

Damit meine ich nicht deinen Chef oder den Chef-Chef. Sondern eine spirituelle Art der Führung. Über Meditation kannst du dich zum Beispiel sehr gut von den banalen Aufregern des Alltags lösen und einen Blick auf das große Ganze bekommen.

Dadurch kannst du die Dinge ins Verhältnis bringen, übst dich in Gelassenheit, Toleranz und Mitgefühl. Diese Eigenschaften sind im Berufsleben heutzutage wichtiger als die Anzahl deiner Abschlüsse.

Ein letzter Tipp

Wenn du gerne eine Führungsrolle übernimmst, dann gibt es Möglichkeiten, wie du sie noch angenehmer gestalten kannst! Du kannst weniger Verantwortung übernehmen, damit du mehr Freizeit hast, Aufgaben delegieren, damit andere die Last mit dir teilen, und dir die Erlaubnis geben, nein zu sagen, wenn es nötig ist.

Und schließlich kann Glück auch aus kleinen Momenten während des Tages kommen – wenn du dir jeden Tag fünf Minuten in deiner Mittagspause nimmst.

Und zum Schluß

Wir alle kennen das Gefühl, so gestresst zu sein, dass wir nur noch schreien wollen. Es scheint, als gäbe es keinen Ausweg und der Stress hört nie auf.

Wenn du nach Möglichkeiten suchst, deinen Stress zu bewältigen, kann dir der heutige Beitrag helfen! Wenn du dein Berufs- und Privatleben in Einklang bringst, indem du dir eine Auszeit nimmst, wenn es nötig ist, und etwas Achtsamkeit in deinen Alltag einbaust, kannst du den Stress in Schach halten.

Das Wichtigste ist jedoch, dass du deine Arbeit jeden Tag genießt, damit sie sich nicht wie ein Opfer oder ein Kampf anfühlt. Brauchst du Hilfe im Umgang mit Stress? Lass es mich wissen!

Der Autor:

Daniel Jeschke

Daniel Jeschke

Anti-Stress Coach

Seit einem Burnout widmet sich Daniel der Frage, wie man in der modernen Gesellschaft produktiv sein kann, ohne die eigene Gesundheit zu gefährden oder auszubrennen. Er hilft Menschen dabei, besser mit Stress umzugehen, um langfristig gesund und erfolgreich zu sein.

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